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Fazit vom Salzalpensteig

Nun sind Luna und ich schon wieder knapp 1 Woche zu Hause.
Zeit genug um noch mal rückblickend ein Fazit zu ziehen!

Der SalzAlpenSteig führt durch abwechslungsreiche Landschaften, vorbei an geschichtsträchtigen und erlebnisreichen Orten. Jede Etappe, jede Region hat ihren individuellen Erlebnischarakter, ihren authentischen Charme, ihre kulinarischen und kulturellen Genüsse.

Wie der Name schon sagt, führt der Premiumwanderweg durch „altes“ historisches Gebiet, entlang der seit Jahrtausenden bedeutsamen Salzgewinnungsstätten mit ihren historischen Schätzen und kulturellen Zeugnissen.

Die Etappen am SalzAlpenSteig beeindrucken mit wilder Romantik und atemberaubenden Ausblicken. Die Vielfalt der Natur zwischen Berg und Tal, die regionalen Besonderheiten und abwechslungsreiche Strecke machen das Weitwander-Erlebnis am SalzAlpenSteig aus. Die Landschaft, Natur und Städte entlang des Weges sind wirklich sehr schön – aber auch schön anstrengend! Gerade die Höhenmeter sind nicht zu unterschätzen. Es geht die Berge rauf und runter, nicht immer hat man dort einen schönen Wanderweg vor sich. Manchmal sind es eben auch Gesteinsbrocken auf denen man lang läuft.

Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind auf diesem Weg daher wirklich wichtig. Die Trittsicherheit gilt aber nicht nur für uns Zweibeiner. Gerade auch die Hunde sollten es kennen bzw. gewohnt sein, sich auch mal auf unwegsamen Gelände zu bewegen. Ebenfalls sind auf dem Weg ab und an (nicht oft!) Metallbrücken oder Treppen. Dies mögen Hunde oft nicht und sind dann sehr unsicher. Aber mit ein wenig zu reden, klappte das bei Luna ganz gut. Manchmal hat sich Luna auch einen anderen Weg gesucht. Möglichkeiten gibt es einige! Oder eben Augen zu und durch 😉

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Unterkünfte gibt es auf dem Weg einige, die auch Hunde erlauben. Meist verlangen die Unterkünfte jedoch einen kleinen Aufschlag für die Vierbeiner – meist zwischen 5-10€. Jedoch darf man sich nicht erschrecken – Bayern und Österreich gehören nicht gerade zu den günstigen Ländern 😉 In der Regel muss man pro Übernachtung mit 50-80€ rechnen. Manchmal gibt es aber auch günstigere Angebote – in der Hochsaison sind diese aber rar oder bereits ausgebucht. Günstiger kommt man natürlich dabei weg, wenn man, wie ich, mit dem Zelt unterwegs ist. Auf dem Weg gibt es wirklich oft Campingplätze, für die Jenigen, die sich zum Beispiel nicht trauen das Zelt einsam im Wald oder auf einer Wiese aufzubauen.

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Einkaufsmöglichkeiten gibt es auf dem Weg auch genügend. Vom kleinen Tante-Emma-Laden bis zum High-End-Markt ist alles dabei. Es muss also nicht unbedingt Verpflegung für mehrere Tage mitgeschleppt werden! Das spart schon mal einiges an Gewicht im Rucksack. Wasservorräte für die Hunde gibt es ebenfalls auf dem Weg genügend. Immer wieder schlängelt sich am Weg ein kleiner Bach oder größerer Fluss vorbei, so das die Hunde genug zu trinken haben. Für mich sah es da schon ein wenig anders aus. Ich hatte immer 3L Wasser dabei und die auch fast immer über den Tag verteilt ausgetrunken, ehe ich die Wasservorräte Abends wieder aufgefüllt habe. Mit einem Wasserfilter (den ich zu Hause vergessen hatte) wäre ich aber denke ich auch mit weniger Wasser ausgekommen.

Für den kompletten Weg sind ca. 14-18 Tagesetappen einzuplanen. Ich würde aber eher sagen, das man sich für den Weg Zeit lassen sollte. Nicht nur weil er wirklich nicht zu unterschätzen ist, sondern auch, weil es so viele schöne Ecken gibt, die erkundet werden möchten. Gerade auch die Städte Prien, Bad Reichenhall, Berchtesgaden mit dem Königssee, Golling oder Abtenau sind sehenswert. Hier würde sich zum Beispiel ein Pausentag wirklich lohnen. Besonders gefallen hat Luna und mir der Königssee! Hier lohnt es sich vielleicht 2-3 Tage zu bleiben und die Gegend zu erkunden. Für die Bergfesten unter euch, empfehle ich einen Aufstieg auf den Jenner (nicht mit der Seilbahn) oder dem Grünstein. Von dort oben habt ihr einen wunderschönen Blick auf den Königssee!

Für die Anreise würde ich den Zug empfehlen. Natürlich könnt ihr auch das Auto nutzen und es zum Beispiel in Prien auf einen Großparkplatz für die Zeit stehen lassen. Bequemer war es für uns beide aber mit dem Zug! Von Goslar mit dem ICE über München und dann weiter nach Prien. Die Verbindungen sind wirklich super gut gewesen und für gerade mal 38€ für Luna und mich (!!) kann man diese Strecke für das Geld nicht mit dem Auto zurück legen! Zurück sind wir beide von Salzburg wieder über München gefahren. Auch Salzburg lohnt sich noch zu besichtigen, wenn der Hund ein gewisses Gewusel bzw. Menschenmassen ab kann.

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Fazit vom Salzalpensteig: 
Wunderschöner Weg, tolle Gegenden, viele Sehenswürdigkeiten aber auch einsame Pfade auf denen man nicht viele Wanderer trifft. Mit trittfesten Hund ist der Weg durch aus zu meistern – von Groß bis Klein! Also Wanderschuhe an und los!

2 Gedanken zu „Fazit vom Salzalpensteig“

  1. Vielen Dank für die wirklich sehr informative Zusammenfassung! Alles wichtige dabei, sogar die, sonst oft verschwiegene Rückfahrt! Sehr interessant fand ich auch, dass ihr die ja doch recht lange Fahrt mit der Bahn gemacht habt – ich hätte gar nicht gedacht, dass das geht. Da muss ich doch direkt mal drüber nachdenken… Freue mich schon auf weitere Wanderberichte von euch ☺. Viele grüße, kristina

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    1. Lieben Dank für dein Kommentar! Ja gerade An und Abreise kommt manchmal in den Berichten zu kurz! Zug ist für mich und meinen Hund mittlerweile die entspannteste Art zu reisen. Keine langen Staus, keine nervige Parkplatzsuche! Falls du noch mehr Fragen zur Abreise hast, dann kannst du auch gerne eine Nachricht senden! Liebe Grüße

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