Trekking

Tag der Umleitungen

Heute war irgendwie Tag der Umwege! Gefühlt sind Luna und ich das doppelte an Strecke gelaufen als geplant!

Los ging es heute aber erstmal mit einem sehr leckeren Frühstück im Gasthaus Staller, ehe wir uns auf den Weg in Richtung Bad Reichenhall machten. Schnell ließen wir Ruhpolding hinter uns. Vorbei ging es an saftigen Wiesen und über einen erfrischenden Fluss. Schon bald bogen wir dann ab in den Wald mit großen Schritten in Richtung Rauschberg. Doch erstmal kamen wir am Taubensee vorbei. Ein wirklich herrlicher See der zum verweilen einlädt. Wer jetzt denkt hier sitzen viele Tauben und wartet darauf gefüttert zu werden, den muss ich leider enttäuschen! Auf Hochdeutsch würde man einfach stiller See sagen 😉 Der See hat weder einen Zu- noch einen Ablauf und wird nur vom Regenwasser der umliegenden Berghänge gespeist.

Nach einer kurzen Pause auf einem kleinen Steg, ging es weiter den Waldweg entlang. Schon bald kamen die ersten Schilder ins Blickfeld, das es hier aufgrund von Seilarbeiten am Rauschberg nicht mehr weiter geht. Eine Umleitung war ausgeschildert, doch diese hatte es wirklich in sich. Erstmal das sie einen ziemlichen Bogen um unsere eigentliche Route machte, nein es ging auch immer steil bergauf. Teilweise war es durch Geröll und großen Steinen echt schwer diese Passage zu meistern. Gefühlt vor jeder Kurve hoffte ich endlich oben zu sein, doch meist war es Fehlanzeige! Weiter ging es den Berg hinauf. Dabei wollte ich den Rauschberg eigentlich nicht erklimmen 🙂

Kurz bevor wir wieder auf den eigentlichen Weg kommen sollten, lag dann die nächste Sperrung vor uns. Diesmal hinderten uns Forstarbeiten. Nun mussten wir erneut einen Bogen laufen. Ab und an hatte ich echt das Gefühl ich würde gleich wieder in Ruhpolding raus kommen 😂 Weiter der Umleitung nach, entfernten wir uns immer weiter vom Salzalpensteig und das eigentliche Etappenziel rückte in weite Ferne. Mittlerweile hatten wir es Nachmittag und wir irrten noch immer in den Wäldern rum. Irgendwann kamen wir noch an einer kleinen Waldkapelle vorbei, die uns förmlich zu einer Rast einlud. Weiter ging es dann wieder über eine Umleitung, mal wieder Forstarbeiten! Die Umleitung entwickelte sich stellenweise als gerölliger Urwald und dabei ging’s dann noch steil bergab. Ein Wunder das meine Knochen noch heile sind!

Irgendwann kamen wir dann im kleinen verschlafenen Örtchen Schmelz an. Dort entschied ich mich dann nicht Richtung Bad Reichenhall sonder Richtung Inzell. Einfach weil es schon so spät war und wir beide echt schon müde wurden. In Inzell angekommen fand sich dann auch schnell der perfekte Zeltplatz. Mitten auf einer kleinen Wiese etwas außerhalb von Inzell gelegen. Von hier oben haben wir direkten Blick auf die Eissporthalle und die umliegenden Berge. Fantastische Aussicht!

Morgen geht es durch die Weißbachschlucht nach Bad Reichenhall. Bin schon ganz gespannt!

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